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Was mache ich mit der Wohnung während der Weltreise?

Geht es auf eine Weltreise oder ist ein längerer Urlaub geplant, der über mehrere Monate geht, stellt sich die Frage: Was machen mit der eigenen Wohnung? Die laufenden Kosten möchte man sich sparen und die Wohnung trotzdem in Schuss halten. Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Wohnung aufgeben
  2. Wohnung langfristig untervermieten
  3. Wohnung zwischenvermieten

 

Alle drei Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile, die zu bedenken sind. Bei der Aufgabe der Wohnung können Sie Ihre Rückreise flexibel planen und auch noch länger im Ausland bleiben. Der Nachteil ist, dass Sie vor der Reise den Stress haben, die Wohnung aufzulösen und Ihre Möbel zu verkaufen. Entscheiden Sie sich für eine Untermiete oder Zwischenmiete, haben Sie auf kurz oder lang wieder eine Wohnung, in die Sie einziehen können. Hierbei ist der Nachteil, dass Sie in Ihrer Abwesenheit Ihre Sachen irgendwo verstauen und lagern müssen. Außerdem sollten Sie über die Rechte und Pflichten einer Vermietung Bescheid wissen. Gerne helfe ich, Rechtsanwalt Steffen Radlbeck, Ihnen bei Fragen zum Thema Untervermietung weiter.

Untermiete, was muss man beachten?

Bei einer Untermiete gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Das wichtigste zuerst: Sie brauchen die Zustimmung Ihres Vermieters, und das am besten schriftlich. Sollte der Vermieter Ihre Bitte verweigern, muss er dafür besondere Gründe vorweisen, wie eine Überbelegung der Wohnung oder andere objektive Gründe. Hat der Vermieter die Zustimmung erteilt, steht der Weltreise prinzipiell nichts mehr im Weg, jedoch sollten Sie die folgenden Punkte im Untermietvertrag nicht vergessen:

  1. Namen der Vertragspartner
  2. Anschrift mit Stockwerk
  3. Kosten (Miete, Nebenkosten, Kaution)
  4. Beginn & Ende des Mietverhältnisses
  5. Unterschriften beider Parteien 

 

Keine Erlaubnis des Vermieters brauchen Sie bei der dauerhaften Aufnahme von Familienangehörigen, Hausangestellten, Pflegepersonal und beim vorübergehenden Dasein von Angehörigen und Besuchern. 

Rechte und Pflichten von Untermieter & Vermieter

Sowohl der Mieter und Vermieter als auch der Untermieter haben sich an gewisse Regeln und Pflichten zu halten. So kann ein Untermieter Mindestansprüche gemäß der gesetzlichen Vorschriften geltend machen, falls Räume Mängel aufweisen. Außerdem gilt für den Untermieter mit einem unbefristeten Vertrag, wie beim Hauptmieter, eine gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, natürlich nur unter berechtigten Einwänden. Der Hauptmieter haftet dem Vermieter für alle Schäden, die aus dem Untermietverhältnis entstehen. Hat der Mieter keine Erlaubnis für die Untermietung erhalten, kann der Vermieter ihm fristlos kündigen. Die Miete kann außerdem auch bei einem Untermieter erhöht werden.

 

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